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Weitere Informationen zu: Mary Vaux Walcotts „Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)“

Ein Hauch von Violett schwebt über feinen Stängeln, als wehte ein leichter Wind durch eine Wiese. Jede Blüte ist anders gewendet.

Entstehungshintergrund

Mary Vaux Walcott malte das Blatt in Aquarell auf Papier, es entstand im Jahr 1916. Die Sammlung des Smithsonian American Art Museum in Washington führt es unter der Inventarnummer 1970.355.706. Die Farben sind in dünnen Lasuren aufgetragen, sodass der Papierton durchscheint. Der Pinselstrich bleibt fein und sachlich und folgt der Form von Blatt und Blüte.

Bildkomposition und Details

  • Glockenblüten: Blauviolette Glocken mit fünf Zipfeln, teils nickend, teils als offener Stern gezeigt.
  • Stiele: Haarfeine, geschwungene Stängel tragen die Blüten über dem Büschel.
  • Grundblätter: Schmale, grasartige Blätter bilden unten ein dichtes grünes Bündel.

Bedeutung

Als Teil der Smithsonian-Sammlung bewahrt das Blatt den Blick einer Naturforscherin, die Wildblumen Nordamerikas im Aquarell dokumentierte. Gerade die Zurückhaltung der Darstellung macht ihren Reiz aus.

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