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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Saturn verschlingt einen Sohn“

Ein alter Gott, ein schreiendes Kind und ein Himmel voll dunkler Wolken: Rubens hält den Schrecken der Sage in kraftvollen Diagonalen fest.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1636/38 als eines der Bilder für den Jagdsitz Torre de la Parada bei El Pardo, den König Philipp IV. von Spanien mit mythologischen Szenen ausstatten ließ. Es trägt die Inventarnummer 1678 und befindet sich im Museo del Prado in Madrid.

Bildkomposition und Details

  • Saturn: Der bärtige, alte Gott beugt sich in einer kraftvollen Diagonale nach vorn.
  • Kind: Das schreiende Kind in seinem Arm bildet den emotionalen Mittelpunkt.
  • Sense: Der lange Stab links unterstreicht die Rolle Saturns als Gott der Zeit.
  • Himmel: Dunkle Wolken und ein Sternenkranz rahmen die Figur.

Bedeutung

Das Gemälde gilt als eine der eindrucksvollsten Darstellungen des Saturn-Mythos und wurde später von Künstlern wie Goya aufgegriffen.

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