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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Selbstbildnis als Zwanzigjähriger vor grauem Grund“

Der Blick des Zwanzigjährigen ist ernst, wach und selbstkritisch. Vor dem zurückhaltenden Grau treten Gesicht und Haar mit ruhiger Leuchtkraft hervor.

Entstehungshintergrund

Vallotton malte das Selbstbildnis 1885 in Paris, wohin er 1882 aus Lausanne gezogen war. Das Gemälde in Öl auf Leinwand misst 70 mal 55,2 Zentimeter und trägt die Inventarnummer 620 im Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne, wo es heute zu sehen ist.

Bildkomposition und Details

  • Halbprofil: Die Drehung über die Schulter gibt der Figur Spannung und Nähe zugleich.
  • Gesicht: Fein modelliertes Inkarnat mit rötlichen Tönen fällt gegen den grauen Grund auf.
  • Mantel: Der dunkle Stoff bildet eine geschlossene Fläche und rahmt den Kopf.
  • Signatur: Oben links stehen Name, Ort und Jahr in feiner Schrift.

Bedeutung

Das frühe Selbstbildnis dokumentiert Vallottons akademische Anfänge und zeigt die Genauigkeit, die sein Werk später prägte.

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