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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Selbstbildnis, Florenz“

Ein wacher Blick, ein leicht gewendeter Kopf und viel Dunkel ringsum: Rubens zeigt sich selbst mit ruhiger Selbstsicherheit.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand laut Caption 1618 in Öl auf Holz und gehört zur Sammlung der Selbstbildnisse der Galleria degli Uffizi in Florenz (Corridoio Vasariano). Die Sammlung geht auf die Medici zurück und vereint Selbstbildnisse bedeutender Künstler. Die Datierung ist in der Literatur teils abweichend.

Bildkomposition und Details

  • Gesicht: Hohe Stirn, rötlicher Bart und ein aufmerksamer Blick prägen den Ausdruck.
  • Dunkler Umhang: Der schwarze Mantel setzt den Kopf wirkungsvoll vom Grund ab.
  • Weißer Kragen: Ein schmaler heller Streifen betont Kinn und Hals.
  • Dunkelgrund: Der erdige Hintergrund lässt Licht und Hauttöne besonders warm wirken.

Bedeutung

Das Bild ist ein Schlüsselzeugnis für das Selbstverständnis des Künstlers und ein Beispiel barocker Porträtkunst. Der ruhige Blick und die zurückhaltende Kleidung vermitteln das Selbstbild eines gebildeten Hofmalers.

Beratung und individuelle Anfragen

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