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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Selbstbildnis im Kreise der Mantuaner Freunde“

Männer in dunklen Gewändern, eng beieinander, dazu ein Blick auf eine abendliche Stadt: ein Bild wie ein Augenblick unter Freunden. Rubens ist selbst im Kreis dieser Gesellschaft zu sehen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1605/06 während Rubens’ Zeit in Mantua als Öl auf Leinwand, 77,5 × 101 cm. Als Dargestellte werden Justus Lipsius (rechts) und Galileo Galilei (?) genannt, weitere Identifikationen bleiben unsicher. Es befindet sich als Leihgabe der Bundesrepublik Deutschland im Wallraf-Richartz-Museum in Köln.

Bildkomposition und Details

  • Selbstbildnis: Rubens blickt in silbergrauem Mantel rechts im Vordergrund direkt zum Betrachter.
  • Gruppenkomposition: Die eng gestaffelten Köpfe erzeugen Nähe und Gesprächsatmosphäre.
  • Stadtblick: Zwischen den Männern öffnet sich ein Ausblick auf eine Stadt in der Dämmerung.
  • Licht: Helle Gesichter und Kragen treten aus dem dunklen Hintergrund hervor.

Bedeutung

Das Bild ist eines der frühen Zeugnisse von Rubens’ Freundeskreis in Italien und zeigt seine Kunst, Individualität und Gemeinschaft in einem Bild zu verbinden.

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