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Weitere Informationen zu: Carl Larssons „Selbstbildnis mit König Domalde“

In „Selbstbildnis mit König Domalde“ verbindet Carl Larsson das eigene Porträt mit einem historischen Mythos. Das Bild zeigt ihn als älteren, bärtigen Mann in enger Nahsicht; gerade diese Konzentration verleiht dem Werk eine stille, eindringliche Präsenz.

Entstehungshintergrund

Das 1916 entstandene Öl auf Leinwand gehört zu Larssons späten Arbeiten und zeigt den schwedischen Maler und Illustrator in einer Phase der Rückschau. Der Bezug auf König Domalde verweist auf die nordische Sagenwelt und erweitert das Selbstbildnis um eine kulturelle Ebene. Überliefert ist das Werk mit der Angabe einer Kirche in Sundborn, wo es sich befand.

Bildkomposition und Details

  • Nahsicht:Brustbild und Kopf füllen den Bildraum nahezu vollständig und lenken die Aufmerksamkeit direkt auf Mimik und Charakter.
  • Farbigkeit:Gedämpfte Braun-, Beige- und Ockertöne bestimmen den Gesamteindruck und unterstreichen die ruhige, ernste Stimmung.
  • Gesichtsausdruck:Bart, Schnurrbart und die markante Stirn modellieren das Selbstporträt mit großer Individualität.
  • Erzählmoment:Der Zusatz zu König Domalde macht aus dem Selbstbildnis mehr als eine bloße Selbststudie; es wird zu einem Bild über Herkunft und Identität.

Bedeutung

Larsson zeigt sich hier nicht nur als Künstler, sondern auch als Träger kultureller Erinnerung. Das Werk verbindet persönliche Selbstdarstellung mit historischer Symbolik und gewinnt gerade dadurch seine besondere Tiefe.

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