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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Selbstbildnis, um 1611“

Ein junger Mann mit lockigem Haar blickt ruhig und prüfend zum Betrachter. Der schlichte Hintergrund und das gedämpfte Licht rücken das Gesicht in den Mittelpunkt.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand um 1611 auf Holz, kurz nach Rubens’ Rückkehr aus Italien nach Antwerpen. Damals baute er dort seine Werkstatt auf und erhielt bedeutende Aufträge. Das Bild befindet sich laut Caption in einer Privatsammlung.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Der direkte, leicht zur Seite geneigte Blick verleiht dem Porträt Lebendigkeit.
  • Haar und Bart: Locken und rötlicher Bart sind in feinen, weichen Pinselstrichen ausgeführt.
  • Weißer Kragen: Der schlichte Kragen bildet den hellsten Akzent der Komposition.
  • Hintergrund: Ein warmer, malerisch bewegter Braunton lässt die Figur hervortreten.

Bedeutung

Das Werk zeigt, wie Rubens sich in jungen Jahren als selbstbewusster, bürgerlich auftretender Künstler darstellte, und steht in der Reihe seiner seltenen Selbstbildnisse.

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