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Weitere Informationen zu: Carl Larssons „Selbstporträt im Atelier“

Mit fester Hand stützt sich der Künstler auf seine eigene Staffelei, ringsum lehnen Zeugnisse seines Schaffens an den Wänden. Der Blick durch den Zwicker wirkt prüfend, fast als betrachte Larsson sich selbst wie ein weiteres seiner Modelle.

Entstehungshintergrund

Larsson malte dieses Aquarell 1895, in einer Zeit, in der er sich als führender Vertreter des schwedischen Jugendstils bereits etabliert hatte. Das Selbstbildnis entstand in seinem eigenen Atelier, umgeben von Studien und fertigen Gemälden. Das Blatt gehört heute zur Sammlung von Prins Eugens Waldemarsudde in Stockholm.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die aufrechte, auf die Staffelei gestützte Pose verleiht der Figur souveräne Präsenz.
  • Zwicker: Die kleine Nasenbrille unterstreicht den konzentrierten, forschenden Blick des Künstlers.
  • Bilder im Bild: Mehrere eigene Werke an den Wänden verweisen auf Larssons vielseitiges Schaffen.
  • Kleidung: Der dunkle Anzug mit weißem Kragen hebt sich klar vom hellen Atelierboden ab.

Bedeutung

Das Selbstporträt dokumentiert Larsson auf dem Höhepunkt seines Schaffens und zeigt ihn bewusst im Kontext seines eigenen künstlerischen Werks.

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