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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Sich ankleidende Frau“

Eine junge Frau sitzt in einem schlichten Raum und richtet ihre Kleidung. Die beiläufige Geste und das warme Licht machen aus dem Alltagsmoment ein ruhiges Genrebild.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1876 in Öl auf Leinwand, in den Jahren, in denen Hodler in Genf zum Realismus fand und Alltagsszenen studierte. Das Werk befindet sich in der Stiftung Oskar Reinhart in Winterthur.

Bildkomposition und Details

  • Hocker und Haltung: Die nach vorn geneigte Haltung der Sitzenden bildet eine geschlossene, ruhige Diagonale.
  • Kleidung: Weißes Unterkleid und rote Strümpfe setzen klare farbliche Schwerpunkte.
  • Interieur: Verstreute Kleidungsstücke, Hut und Schirm erzählen vom Augenblick des Ankleidens.
  • Holzwand: Die ockerfarbene Wandvertäfelung gibt dem Raum Tiefe und Wärme.

Bedeutung

Das frühe Werk zeigt, wie sorgfältig Hodler Alltagsszenen beobachtete, bevor er zu seiner symbolistischen Bildsprache fand.

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