Hermine Biedermann-Arendts (1855–1916) war eine deutsche Malerin, die sich auf Tierdarstellungen spezialisiert hat. Geboren in München, studierte sie unter anderem bei Heinrich von Zügel und entwickelte einen Stil, der präzise Beobachtung mit lebendiger Darstellung kombiniert. Ihre Werke zeichnen sich durch detailreiche Fell- und Bewegungsdarstellung, natürliche Komposition und eine feine Lichtführung aus.
Biedermann-Arendts malte vor allem Hunde, Katzen und Szenen aus dem häuslichen oder jagdlichen Alltag, wobei sie den Charakter und die Bewegung der Tiere eindrucksvoll einfing. Ihre Arbeiten vermitteln sowohl technische Präzision als auch eine erzählerische, oft charmante Wirkung. Heute gilt Hermine Biedermann-Arendts als bedeutende Vertreterin der deutschen Tiermalerei des 19. Jahrhunderts, deren Werke lebendig, naturalistisch und ausdrucksstark sind.