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Weitere Informationen zu: Mary Vaux Walcotts „Stachelmohn (Argemone hispeda)“

Seidig zerknitterte Blütenblätter, ein Zentrum in leuchtendem Gelb: die Mohnblüten wirken zart und dennoch kraftvoll. Die stacheligen Blätter erinnern an den Namen der Pflanze.

Entstehungshintergrund

Als Teil ihrer langen Beschäftigung mit Nordamerikas Flora entstand dieses Aquarell auf Papier im Jahr 1936. Eine handschriftliche Ortsangabe am unteren Rand nennt den Grand Canyon. Das Smithsonian American Art Museum in Washington verwahrt es unter der Inventarnummer 1970.355.258.

Bildkomposition und Details

  • Weiße Blüten: Die Blütenblätter sind in feinen Grauschattierungen modelliert und wirken fast durchscheinend.
  • Gelbe Staubfäden: Ein dichter Kranz goldgelber Fäden umgibt die dunkle Mitte.
  • Stachelige Blätter: Tief eingeschnittene Blätter mit spitzen Zacken tragen den Namen der Pflanze ins Bild.

Bedeutung

Das Blatt gehört zu Walcotts eindrucksvollen Blütenstudien und zeigt ihr sicheres Gespür für kräftige, klare Formen. Eine Auswahl ihrer Aquarelle erschien 1925 in dem fünfbändigen Werk „North American Wild Flowers“.

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