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Weitere Informationen zu: Mary Vaux Walcotts „Sternmiere (Stelleria leata)“

Ein feiner Pflanzentrieb mit kleinen weißen Blüten sitzt mitten auf einem fast leeren Bogen. Gerade die Zurückhaltung macht seinen Reiz aus.

Entstehungshintergrund

Die Künstlerin, zugleich Naturforscherin, schuf das Aquarell im Jahr 1917. Eine handschriftliche Ortsangabe am unteren Rand nennt Burgess Pass. Es gehört zur umfangreichen Sammlung ihrer Wildblumenblätter im Smithsonian American Art Museum in Washington (Inventarnummer 1970.355.255).

Bildkomposition und Details

  • Sternblüten: Winzige weiße Blüten mit feinen Staubgefäßen sitzen an den Triebspitzen.
  • Graugrünes Laub: Schmale Blätter in gedämpftem Grün und Braun zeichnen das Pflanzenbild weich.
  • Freiraum: Die große, leere Papierfläche rückt das kleine Motiv in den Mittelpunkt.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Walcotts Respekt auch vor unscheinbaren Hochgebirgspflanzen und ihre dokumentarische Genauigkeit. Walcott, auch als Gletscherforscherin und Bergsteigerin bekannt, verband wissenschaftliche Neugier mit künstlerischem Können.

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