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Weitere Informationen zu: Paul Cézannes „Stillleben mit Totenschädel und Kerzenleuchter“

Ein Schädel leuchtet fahl aus dem dunklen Raum, neben ihm stehen ein Leuchter, ein offenes Buch und Rosen auf einer hellen Tischkante. Die dicht aufgetragene Farbe lässt die Dinge fast körperlich hervortreten.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1866 als Öl auf Leinwand im Format 47,5 × 62,5 cm und gehört zu Cézannes frühen, dunkel gestimmten Werken. Es befindet sich als Dauerleihgabe aus der Sammlung Merzbacher-Mayer im Kunsthaus Zürich. Cézanne griff hier das Vanitas-Motiv auf, ohne es literarisch auszuschmücken.

Bildkomposition und Details

  • Schädel: Mit breiten Farbflächen modelliert, bildet er den hellsten Punkt und das Zentrum der Komposition.
  • Kerzenleuchter: Der bronzene Leuchter am rechten Bildrand trägt eine erloschene Kerze und setzt eine senkrechte Achse.
  • Buch: Das aufgeschlagene Buch mit hellen Seiten verweist auf Wissen und Vergänglichkeit.
  • Rosen: Rote und rosafarbene Blüten setzen warme Akzente vor dem dunklen Grund.

Bedeutung

Das Stillleben zeigt Cézannes frühe, expressive Phase und bindet ein klassisches Vanitas-Motiv in eine malerisch kraftvolle Bildsprache ein.

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