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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Studienkopf eines Greises“

Ein weißes Lockengewirr und ein wogender Bart leuchten aus dem Dunkel, das Gesicht im scharfen Profil. Hier scheint der Pinsel noch in Bewegung zu sein.

Entstehungshintergrund

Die Studie entstand um 1610 in Öl auf Eichenholz, kurz nach Rubens’ Rückkehr aus Italien. Der Maler legte solche Kopfstudien nach lebenden Modellen an und griff später für Heilige, Apostel und Propheten darauf zurück. Das Bild befindet sich heute im Kunsthistorischen Museum in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Profil: Die Seitenansicht mit hoher Stirn und schmaler Nase betont die Knochenstruktur des Alters.
  • Haar und Bart: Rasch gesetzte weiße und gelbliche Striche lassen die Locken im Licht schimmern.
  • Gewand: Ein rotes, mit Schnüren besetztes Wams setzt einen warmen Farbakzent.
  • Hintergrund: Ein fast einfarbiges Dunkel lenkt den Blick ausschließlich auf den Kopf.

Bedeutung

Die Studie zeigt Rubens’ Arbeitsweise und seine Meisterschaft im Erfassen von Charakter und Lebensalter mit wenigen, sicheren Pinselzügen.

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