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Weitere Informationen zu: Katsushika Hokusais „Tametomo und die Dämonen auf Onigashima“

Ein Bogenschütze, kämpfende Dämonen und das Rauschen der Wellen: Hokusai inszeniert die Legende als farbenprächtige, bewegte Szene. Goldene Flecken auf dem Grund lassen das Bild wie ein Schmuckstück wirken.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1811/12 in der sogenannten Taito-Periode und ist als Seidenmalerei ausgeführt. Es trägt ein graviertes Siegel „Raishin“ und ein Gedicht von Kyokutei Bakin, dem Autor, mit dem Hokusai zu jener Zeit häufig zusammenarbeitete. Das Original befindet sich im British Museum in London.

Bildkomposition und Details

  • Krieger: Die rote Rüstung mit runden Wappenzeichen und der gespannte Bogen führen den Blick nach rechts.
  • Dämonen: Die rothäutigen Gestalten verstärken Bewegung und Dramatik.
  • Gedicht: Senkrechte Schriftzeilen am linken Rand ergänzen das Bild als Text.
  • Grund: Goldflecken und Wellenlinien verleihen der Szene Glanz und Tiefe.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt Hokusais erzählerische Kraft und seine enge Verbindung zur Literatur seiner Zeit.

Beratung und individuelle Anfragen

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