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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Tanz italienischer Bauern“

Ein Kreis von Tänzern wirbelt um die Wiese, Hände greifen ineinander, Röcke fliegen. Die ganze Bildfläche scheint im Takt der Musik zu schwingen.

Entstehungshintergrund

Das späte Bild entstand um 1636 bis 1640, als Rubens sich vermehrt der Landschafts- und Genremalerei widmete. Es ist auf Holz gemalt und hängt im Museo del Prado in Madrid. Die Tanzenden sind dem Volksleben nachempfunden, nicht bestimmten Personen.

Bildkomposition und Details

  • Reigen: Ein Kreis aus Paaren in Bewegung bestimmt den Rhythmus der ganzen Komposition.
  • Dudelsackspieler: Im Astwerk der Eiche sitzt der Musikant, der den Tanz begleitet.
  • Kleider: Rot, Blau und Gelb setzen leuchtende Farbakzente im Grün der Wiese.
  • Landhaus: Das Gebäude rechts verankert die Szene in einer heiteren Sommerlandschaft.

Bedeutung

Das Werk gilt als eines der lebendigsten Beispiele für Rubens’ Freude an Bewegung und ländlicher Festlichkeit und beeinflusste spätere Bauerndarstellungen.

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