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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Tomyris und Kyros“

Seide, Gold und ein roter Vorhang rahmen eine düstere Szene der Antike. Rubens richtet den Blick auf die ruhig sitzende Königin, während um sie herum das Geschehen brodelt.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1633 als Öl auf Leinwand, 263 × 199 cm, Inv. 1768, und befindet sich im Musée du Louvre in Paris. Es zeigt die Rache der Skythenkönigin Tomyris, die den Kopf des gefallenen Perserkönigs Kyros II. († 529 v. Chr.) in einen Kessel mit Blut taucht.

Bildkomposition und Details

  • Königin: Tomyris sitzt zentral, das Kleid aus weißer Seide mit Goldstickerei leuchtet im Licht.
  • Vorhang: Der große rote Stoff rahmt die Szene und schafft eine theatralische Bühne.
  • Gefäß: Im Vordergrund taucht ein Krieger den Kopf des Kyros in ein Becken.
  • Hofdamen und Hund: Zwei Frauen in Gelb und Blau sowie ein kleiner Hund zu Füßen setzen ruhige Akzente.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Rubens’ historischen Erzählungen der späten Jahre und zeigt, wie er Grausamkeit und höfische Pracht in einem Bild zusammenführt.

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