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Weitere Informationen zu: Paul Cézannes „Totenkopf und Kanne“

Der Schädel blickt mit tiefen Augenhöhlen aus einem dunklen Farbfeld, während ein schlichter Krug rechts das Gegengewicht bildet. Alles ist in gedeckten Erdtönen gehalten.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1864/65 als Öl auf Leinwand, Maße 59,5 × 48 cm, und gehört zu Cézannes frühen Stillleben. Nach der AKG-Angabe befand es sich in der Sammlung von Dr. Peter Nathan in Zürich; heute wird es als Privatbesitz geführt. Der Schädel begegnet bei Cézanne in mehreren Werken.

Bildkomposition und Details

  • Schädel: Der stark modellierte Kopf steht im Zentrum und fällt warm-beige gegen den dunklen Grund ab.
  • Krug: Der graue Henkelkrug rechts bildet ein ruhiges Gegengewicht.
  • Tuch: Das weiße, zerknitterte Tuch im Vordergrund schafft helle, bewegte Flächen.
  • Hintergrund: Freie, sichtbare Pinselstriche lassen die Bildfläche lebendig und unvollendet wirken.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Cézanne früh mit dem Vanitas-Thema experimentierte und Gegenstände als Formen und Farbflächen zu begreifen begann.

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