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Weitere Informationen zu: Mary Vaux Walcotts “Veilchen im Gras”

Zwischen weichen Grashalmen drängen sich Veilchen in verschiedenen Violetttönen, als hätte die Malerin einen Frühlingsmoment am Wegesrand festgehalten. Das Papier bleibt warm und hell, das Grün wirkt feucht und frisch.

Entstehungshintergrund

Die Signatur „M. M. V.“ und ein Datum im Mai 1874 sind auf dem Blatt zu erkennen. Heute bewahrt das Smithsonian American Art Museum in Washington das Blatt unter der Inventarnummer 1970.355.773; als Technik ist Aquarell auf Papier angegeben. Die Entstehung fällt in eine frühe Phase, in der Mary Vaux das Malen nach der Natur übte.

Bildkomposition und Details

  • Veilchen: Blauviolette und hellere, fast weiße Blüten unterscheiden sich in Größe und Neigung und beleben die Gruppe.
  • Schirmartiges Blatt: Ein langer Stiel trägt oben mehrere gefaltete Blätter, die wie ein kleines Dach über den Blüten stehen.
  • Rötliche Blätter: Links verleihen rotbraun überlaufene Blätter dem Grün eine warme Gegenfarbe.
  • Grasgrund: Locker gesetzte Pinselstriche deuten den Rasen an, ohne ihn auszuführen.

Bedeutung

Das Blatt zeigt, wie früh sich Mary Vaux der genauen Beobachtung kleiner Pflanzengruppen widmete.

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