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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Venus und Adonis, Ermitage“

Ein Abschied, der sich nicht vollziehen will: Venus hält den Geliebten umschlungen, Amor hilft ihr dabei. Landschaft, Tiere und Figuren bilden ein dichtes Gefüge aus Zärtlichkeit und Bewegung.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1614, kurz nach Rubens’ Rückkehr aus Italien, und schildert eine Szene aus Ovids „Metamorphosen“, in der Venus Adonis vergeblich vor der tödlichen Jagd warnt. Es befindet sich in der Eremitage in Sankt Petersburg. Weitere Fassungen des Motivs hängen in Düsseldorf und New York.

Bildkomposition und Details

  • Venus: Die Göttin schlingt ihre Arme um Adonis und versucht ihn zu halten.
  • Adonis: Mit Speer und rotem Mantel wendet sich der Jäger zum Aufbruch.
  • Amor: Der geflügelte Knabe klammert sich an Adonis’ Bein und unterstützt die Bitte.
  • Schwäne und Hunde: Die Schwäne am Wagen und die Jagdhunde beleben die Szene.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt Rubens’ Talent, mythologische Erzählungen mit Wärme und Sinnlichkeit zu füllen, und blieb eines der beliebtesten Liebesmotive der Barockmalerei.

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