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Weitere Informationen zu: Carl Larssons „Venus und Tummelisa“

Zwischen hoch aufragenden Farnen führt Venus eine schneeweiße Taube an einer roten Schnur, während tief unten im Wasser eine winzige Gestalt in einem Boot treibt. Eine mythische und eine märchenhafte Bildwelt begegnen sich hier in einer Komposition.

Entstehungshintergrund

Larsson schuf das Aquarell 1904 als Illustration zu einem eigenen kurzen Vers, der von einer Begegnung der Venus mit der kleinen Tummelisa im nordischen Wald erzählt, wie die in die Bordüre eingefügte Textzeile belegt. Solche Arbeiten verbanden seine Vorliebe für Dichtung mit dekorativer Bildsprache. Das Blatt befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Venus: Die gekrönte, unbekleidete Göttin lenkt mit erhobenem Arm eine weiße Taube an einer roten Schnur.
  • Tummelisa: Eine winzige Gestalt in einem Boot verweist im Wasser auf die titelgebende Märchenfigur.
  • Bordüre: Wellenbänder, Blütenranken und eine Verszeile rahmen das Bild wie eine Buchseite.
  • Wald: Dicht stilisierte Farne und Nadelbäume verwandeln den Hintergrund in ein Flächenmuster.

Bedeutung

Das Blatt verbindet mythologische und märchenhafte Motive zu einer eigenwilligen dekorativen Illustration in Larssons Schaffen.

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