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Weitere Informationen zu: Marie Egners „Weidenallee in Stillfried an der March“

Ein sonnendurchfluteter Weg verschwindet zwischen knorrigen Weidenstämmen im hellen Dunst. Das Gemälde lebt vom Wechsel zwischen dunklem Laubdach und aufleuchtender Lichtung.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1882 in Öl auf Holz und zeigt eine Allee bei Stillfried an der March in Niederösterreich. Marie Egner, die bei Emil Jakob Schindler lernte, malte unmittelbar vor der Natur und verzichtete auf erzählende Staffage. Die Tafel befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Weidenstämme Kräftige, vielfach verzweigte Kopfweiden rahmen den Weg von beiden Seiten.
  • Lichtdurchbruch Am Ende der Allee öffnet sich ein heller, fast weißlicher Bereich als Blickziel.
  • Pinselführung Kurze, flirrende Striche geben Laub und Unterwuchs eine lebendige Oberfläche.
  • Farbklang Olivgrün, Rotbraun und goldene Lichter erzeugen eine warme, dichte Stimmung.

Bedeutung

Das Werk zeigt früh, wie Egner die Stimmungslandschaft der Schindler-Schule mit eigenem, feinem Naturempfinden verband.

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