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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Weintrauben und Feige“

Wenige Früchte, klare Formen, ein warmer Grund: Das kleine Stillleben lebt von der Ruhe seiner Anordnung. Die Trauben schimmern im Licht, als wären sie eben erst gepflückt.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1864 in Öl auf Leinwand und misst nur etwa 22,5 × 27,5 cm. Es befindet sich in einer Privatsammlung in der Schweiz. Die Signatur „Manet“ steht unten links im Bild.

Bildkomposition und Details

  • Trauben: Dunkle blaue und helle grüne Trauben liegen als zwei kompakte Gruppen nebeneinander.
  • Feige: Die Frucht steht aufrecht am rechten Bildrand und setzt einen ruhigen Gegenpol.
  • Einzelne Beere: Eine gelöste Traube im unteren Bildrand belebt die Anordnung.
  • Grund: Ein warmer, olivbrauner Hintergrund und ein heller Tisch lassen die Früchte plastisch hervortreten.

Bedeutung

Das kleine Fruchtstück zeigt, wie Manet mit sparsamen Mitteln Körperlichkeit und Licht erfasste. Es steht in der Reihe seiner Stillleben der 1860er Jahre.

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