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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Badehaus“

Der Strand zieht sich als helle Fläche durch das Bild, die Badehäuser stehen wie Vorposten am Wasser. Werefkin gibt dem Ort etwas Ungewöhnliches und beinahe Einsames.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1911 in Tempera auf Pappe, in einer Phase, in der Werefkin ihre Farbigkeit weiter steigerte und Landschaften zu Stimmungsräumen verdichtete. Es befindet sich im Museum Wiesbaden, Inventarnummer M 1091.

Bildkomposition und Details

  • Badehäuser: Hölzerne Hütten auf Pfählen in Weiß und Rostbraun bilden eine Reihe am Wasser.
  • Strand: Beige, rosa und blaue Pinselstriche gliedern die breite Sandfläche diagonal.
  • Himmel: Ein grauviolett bewegter Himmel erzeugt eine nachdenkliche, leicht bedrohliche Stimmung.
  • Dünengras: Rechts begrenzt ein ockerfarbener Streifen mit grünem Schatten den Weg.

Bedeutung

Das Bild zeigt Werefkins Fähigkeit, ein schlichtes Küstenmotiv durch Farbe und Komposition mit Stimmung aufzuladen, und steht beispielhaft für ihre Landschaften der Münchner Jahre.

Beratung und individuelle Anfragen

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