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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Waschfrauen, 1904“

Wäsche flattert, Wasser steht in Fässern, und mitten im Hof stehen die Frauen bei der Arbeit. Werefkin erhebt eine unscheinbare Alltagsszene zum Farbereignis.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1904, noch vor der Gründung der Neuen Künstlervereinigung München. Werefkin hatte nach Jahren der Zurückhaltung als Malerin begonnen, ihre Themen wieder selbst zu entwickeln. Das Gemälde befindet sich in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München.

Bildkomposition und Details

  • Frauen: Drei Gestalten mit Kopftüchern in Braun, Weiß und Schwarz arbeiten gebückt am Trog.
  • Wäscheleine: Weiße und blaue Wäschestücke setzen Lichtflecken vor den grauen Zaun.
  • Fässer: Vier blaue Tonnen im Vordergrund bilden den kräftigsten Farbakzent.
  • Kind: Ein Mädchen in blauem Kleid steht am rechten Rand in der Haustür.

Bedeutung

Das Bild zeigt Werefkins frühes Interesse an den Menschen des Alltags und an dekorativ vereinfachten Farbflächen, noch ehe sie ihren expressionistischen Stil voll ausprägte.

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