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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Rote Stadt“

Rot, wo man Leben erwartet, und Blau, wo Kälte herrscht: Die Stadt steht leer und leuchtet doch. Das Bild lässt Betrachter zwischen Faszination und Unbehagen schwanken.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1909 in Tempera auf Karton, in einem Jahr, in dem Werefkin zu den Gründungsmitgliedern der Neuen Künstlervereinigung München gehörte. Es misst 74 × 115 cm und befindet sich in einer Privatsammlung.

Bildkomposition und Details

  • Ruinen: Orangerote Mauern, Türme und Fensterhöhlen bilden eine zerfallene Stadtlandschaft.
  • Bäume: Kahle, dunkle Äste bilden ein rhythmisches Gitter vor dem Hintergrund.
  • Berge: Schneebedeckte Gipfel in Blau und Türkis erheben sich über einem ruhigen See.
  • Himmel: Das tiefe Nachtblau lässt die Farben der Stadt noch stärker glühen.

Bedeutung

Das Bild zeigt Werefkins Neigung zu symbolisch aufgeladenen Stadt- und Nachtbildern und gehört zu den farbintensivsten Werken ihrer Münchner Zeit.

Beratung und individuelle Anfragen

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