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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Bäume am Gein: Mondaufgang“

Ein rotes Glühen füllt Himmel und Wasser, und vor ihm reihen sich die Bäume wie Scherenschnitte. Der kleine gelbe Mond ist der einzige helle Punkt in dieser verwandelten Landschaft.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1908 in Öl auf Leinwand. Der Fluss Gein bei Abcoude lieferte Mondrian in den Jahren um 1905 bis 1908 zahlreiche Motive. Die vollständig rot gehaltene Farbwahl steht für seine damalige Freiheit gegenüber der Naturfarbe. Das Bild gehört zum Kunstmuseum Den Haag.

Bildkomposition und Details

  • Baumreihe: Fünf schlanke Stämme mit zerfaserten Kronen stehen im Rhythmus nebeneinander.
  • Gelber Mond: Die kleine Scheibe in der Bildmitte bildet den hellsten Akzent.
  • Rotes Farbfeld: Himmel und Wasser sind fast einfarbig in Rot getaucht.
  • Spiegelung: Im unteren Teil wiederholen dunkle Formen die Bäume im Wasser.

Bedeutung

Das Werk zeigt eindrucksvoll, wie Mondrian die Naturwiedergabe verließ und Farbe als eigenständiges Ausdrucksmittel entdeckte.

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