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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Ohne Titel“

Ein gelbes Rechteck, ein blauer Streifen und ein rotes Feld stehen sich in einem hochformatigen Raster aus schwarzen Linien gegenüber. Die hellen Flächen dazwischen wirken ruhig und lassen die Farben umso klarer hervortreten.

Entstehungshintergrund

Mondrian schuf das Werk 1923 in Öl auf Leinwand; es misst etwa 85 mal 51,5 Zentimeter. In diesen Jahren lebte er in Paris und führte die neoplastische Bildsprache weiter, die er seit 1917 im Umfeld von De Stijl entwickelt hatte. Das Gemälde befindet sich in einer Privatsammlung.

Bildkomposition und Details

  • Gelbes Feld: Das große Rechteck oben links bildet den farbigen Schwerpunkt des Bildes.
  • Blaues Band: Ein schmaler Streifen am rechten Rand schließt an ein kleines gelbes Feld an.
  • Rotes Feld: Am unteren rechten Rand verankert ein kräftiges Rot die Komposition.
  • Linienraster: Senkrechte und waagerechte schwarze Linien gliedern die hellen Flächen in ungleiche Felder.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Mondrian mit wenigen Mitteln ein spannungsreiches Gleichgewicht erzeugte, und steht für die Klarheit seiner neoplastischen Kompositionen der zwanziger Jahre.

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