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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Begräbnis“

Ein Trauerzug schiebt sich von rechts ins Bild, die Kirche steht im Licht: Werefkin macht aus einem alltäglichen Ereignis eine strenge, farbstarke Komposition.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1907, in den Jahren, in denen Werefkin in Bayern, unter anderem in Murnau, arbeitete und ihren eigenen Ausdruck fand. Sie malte in Mischtechnik auf Karton, mit sichtbaren Strichlagen in Grün und Blau. Das Blatt befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Kirche: Der helle Bau mit schmalem Turm bildet den ruhenden Pol links.
  • Zylinder: Die schwarzen Hüte der Träger setzen rhythmische Akzente am Bildrand.
  • Sarg: Er ragt von rechts diagonal ins Bild und führt den Blick zur Kirche.
  • Hang: Die große grüne Fläche gibt der Szene Gewicht und Weite.

Bedeutung

Werefkin nutzt das Motiv, um Vergänglichkeit in klaren Farbkontrasten zu zeigen, und beweist, wie wirkungsvoll sie Alltagsszenen symbolisch aufladen konnte.

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