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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Bild Nr. II; Komposition Nr. XV“

Ein Mosaik aus Ocker und Grau breitet sich über die Leinwand, durchzogen von dunklen Linien, die Fläche an Fläche binden. Nur schwache Bögen erinnern noch daran, dass hier einmal Gegenständliches Ausgangspunkt war.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1913 in Paris, wo Mondrian den analytischen Kubismus intensiv studierte. Es gehört zu den Arbeiten, in denen er Motive wie Fassaden und Gefäße in ein Liniengerüst überführte. Die Leinwand befindet sich heute im Stedelijk Museum in Amsterdam.

Bildkomposition und Details

  • Raster: Ein Netz aus schwarzen, meist rechtwinkligen Linien gliedert die gesamte Fläche.
  • Farbklang: Ockertöne und helles Grau bestimmen die zurückhaltende Palette.
  • Bögen: Vereinzelte gewölbte Linien deuten Reste gegenständlicher Formen an.
  • Pinselduktus: Der sichtbare Farbauftrag verleiht den Feldern Lebendigkeit.

Bedeutung

Das Bild markiert Mondrians Weg von der kubistischen Zerlegung des Gegenstands hin zur reinen Abstraktion und bereitet den späteren Neoplastizismus vor.

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