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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Billardspieler“

Alles konzentriert sich auf den Stoß: Der Spieler streckt sich über den Tisch, die Kugeln liegen wie kleine Lichter auf dem grünen Filz. Rot und Grün bestimmen die ganze Fläche.

Entstehungshintergrund

Die Gouache auf Papier entstand 1907 in München. Das Billardspiel gehört zu den Motiven aus Café und Nachtleben, die Werefkin mehrfach beschäftigten. Laut AKG-Caption befindet sich das Blatt im Besitz von Heide Dürr, also in privater Hand.

Bildkomposition und Details

  • Spieler: Der gebeugte Körper bildet eine kraftvolle Diagonale von links oben nach rechts unten.
  • Queue: Der lange Queue verläuft als klare Linie quer über das grüne Tuch.
  • Wand: Die rote Wand mit goldumrahmtem Bild setzt einen warmen Gegenpol zum Grün.
  • Kugeln: Rote und weiße Kugeln markieren das Ziel des Stoßes als kleine Lichtpunkte.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Werefkins Gespür für Haltung und Bewegung und gehört zu ihren frühen, farbstarken Gouachen aus dem Umfeld des Münchner Nachtlebens.

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