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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Chrysantheme“

Aus warmem Braun tritt eine helle Blüte hervor, deren Blütenblätter wie feine Fäden ausfahren. Das Blatt wirkt wie eine leise Beobachtung, festgehalten in wenigen Tönen.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand 1907 und befindet sich heute im Kunstmuseum Den Haag. Blumenstudien, darunter zahlreiche Chrysanthemen, bildeten in den 1900er-Jahren einen wichtigen Teil von Mondrians Werk und trugen zu seinem Lebensunterhalt bei. Die Arbeit ist eine Wasserfarben-Studie mit Zeichenanteilen; die genaue Technik ist in der Bildagentur-Caption nicht angegeben.

Bildkomposition und Details

  • Blüte: Die Blütenblätter sind mit hellen, feinen Strichen in Weiß und Rosa gesetzt.
  • Blattwerk: Dunkelgrüne, lasierend aufgetragene Blätter rahmen die Blüte an beiden Seiten.
  • Grund: Der warme Ockerton des Papiers wirkt als ruhiger Hintergrund.
  • Signatur: Unten links steht der Schriftzug „P. Mondriaan“.

Bedeutung

Die Chrysantheme zeigt Mondrians frühe Feinfühligkeit gegenüber der Natur und ist ein Gegenstück zu seinen späteren, streng geometrischen Kompositionen.

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