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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Der blaue Baum“

Der Baum steht wie im Wind, seine Zweige fächern sich in langen Bögen auf. Blau und Gelb geben dem Bild einen ungewöhnlich leichten, fast tänzerischen Klang.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1908 als Tempera auf Karton und fällt in Mondrians Phase, in der er Bäume in expressiven, leuchtenden Farben malte. Es steht neben dem „Roten Baum“ derselben Zeit. Heute befindet es sich im Kunstmuseum Den Haag.

Bildkomposition und Details

  • Baumgestalt: Ein kräftiger, gebogener Stamm trägt eine Krone aus fein gezogenen dunkelgrünen Linien.
  • Himmel: Blaue Pinselstriche und ockerfarbene Zwischenräume erzeugen eine bewegte Fläche.
  • Zaun: Am unteren Bildrand deutet ein gemustertes Band eine Einfriedung oder ein Ufer an.

Bedeutung

Das Blatt macht sichtbar, wie Mondrian mit Farbe und Rhythmus experimentierte, lange bevor er seine reduzierte Bildsprache entwickelte.

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