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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Der Kreuzweg II“

Ein schmaler Pfad windet sich durch ein Felsmassiv, auf dem eine Prozession ihrem Ziel entgegengeht. Die Natur wirkt mächtig, der Zug der Figuren bleibt still und geordnet.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1921 in Tempera auf Karton in Werefkins Ascona-Jahren und gehört zu ihren religiös geprägten Landschaften. Es trägt die Inventarnummer FMW 0-0-49 der Fondazione Marianne Werefkin in Ascona.

Bildkomposition und Details

  • Prozession: Eine lange Reihe von Nonnen führt als Diagonale durch das untere Bildfeld.
  • Kreuz und Fahne: Sie weisen auf den religiösen Charakter des Zuges und setzen helle Akzente.
  • Kapelle: Das kleine Bauwerk mit Kruzifix auf dem Gipfel markiert das Ziel des Weges.
  • Felsen: Hohe, farbig modellierte Wände bilden eine dramatische, fast unwirkliche Kulisse.

Bedeutung

Das Bild verbindet Landschaft und Glaubensmotiv und zeigt, wie Werefkin den Weg des Menschen als symbolische Prozession durch eine übermächtige Natur darstellt.

Beratung und individuelle Anfragen

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