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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Der Postbote“

Der Wanderer wirkt winzig vor den mächtigen Felsen und dem rot schimmernden Wasser. Werefkin stellt den Alltagsmenschen in eine fast mythische Landschaft.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1929 in Tempera auf Karton. Werefkin lebte seit 1918 in Ascona am Lago Maggiore und verarbeitete dort die Bergwelt und die Seen des Tessins in ihren späten Werken. Das Gemälde befindet sich heute in der Fondazione Marianne Werefkin in Ascona.

Bildkomposition und Details

  • Wanderer: Die dunkle Gestalt rechts unten bildet den Ruhepunkt der Szene.
  • Felswände: Rote und helle Gesteinsflächen rahmen die Mitte.
  • Baum: Der kahle, rot blühende Baum setzt einen Mittelpunkt.
  • See: Die tiefrote Wasserfläche verbindet Vorder- und Hintergrund.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Werefkin in ihrer Spätzeit die Landschaft zu einem Raum innerer Bilder machte, in dem der Mensch klein und doch bedeutsam bleibt.

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