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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Der Tänzer Alexander Sacharoff“

Ein verschmitztes Lächeln, ein schräger Blick und eine Blume zwischen den Fingern: Die Figur scheint sich im Blau der Umgebung fast aufzulösen und tritt doch mit großer Präsenz hervor.

Entstehungshintergrund

Werefkin malte das Porträt 1909 in Tempera auf Papier, das auf Karton aufgezogen ist. Der russische Tänzer Alexander Sacharoff (1886–1963) war damals Teil ihres Münchner Umfelds, in dem Malerei, Tanz und Theater eng zusammenrückten. Das Bild befindet sich heute im Museum der Fondazione Marianne Werefkin in Ascona.

Bildkomposition und Details

  • Blau: Das dominierende Blau umgibt die Figur wie eine Bühnenatmosphäre und erzeugt eine nächtliche Stimmung.
  • Gesicht: Heller Teint, gerötete Wangen und rote Lippen modellieren eine maskenhafte, zugleich verspielte Mimik.
  • Blume: Die violett-blaue Blume in der erhobenen Hand setzt einen zarten, symbolisch aufgeladenen Akzent.
  • Haar und Gewand: Schwarzes Haar und dunkles Gewand fassen den Oberkörper zu einer kompakten Silhouette.

Bedeutung

Das Bildnis zählt zu den eindrücklichsten Porträts Werefkins und zeigt, wie sie Persönlichkeit durch Farbe und Haltung statt durch Details einfängt.

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