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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Die Frau mit der Laterne“

Ein kleines rotes Licht in einer weiten, kalten Landschaft: Die einsame Gestalt mit der Laterne verleiht dem Bild seine stille Erzählung. Die Hänge fließen in rhythmischen Linien über die gesamte Fläche.

Entstehungshintergrund

Die AKG-Caption datiert das Werk auf „um 1910/14“. Werefkin arbeitete in Tempera auf Karton, einer Technik, die sie in diesen Jahren bevorzugte. Es befindet sich in der Fondazione Marianne Werefkin in Ascona.

Bildkomposition und Details

  • Laterne: Das rote Licht in der Hand der Frau ist der kleine, leuchtende Mittelpunkt der Szene.
  • Bogenmauer: Die orangerote Mauer mit Rundbögen zieht sich als waagerechte Linie durch das Bild.
  • Hänge: Schwingende Farbbahnen in Blau, Türkis und Grün modellieren die verschneiten Berghänge.
  • Bäume und Tiere: Kahle Bäume und ruhende Schweine beleben Vorder- und Mittelgrund.

Bedeutung

Das Bild zeigt Werefkins Fähigkeit, ländliche Szenen zu symbolischen Bildern zu verdichten, in denen Farbe und Linie die Stimmung tragen.

Beratung und individuelle Anfragen

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