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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Die Grube“

Eine Reihe dunkler Gestalten schreitet vor einem Hügel entlang, der in Orange und Gelb zu glühen scheint. Werefkin verbindet Arbeitswelt und Naturgewalt zu einem eindringlichen Farbbild.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1926 in Tempera auf Karton, in Werefkins Spätphase in Ascona. Dort setzte sie sich in einer Reihe von Bildern mit Arbeit, Landschaft und dem Leben einfacher Menschen auseinander. Das Bild befindet sich heute in der Fondazione Marianne Werefkin in Ascona.

Bildkomposition und Details

  • Halde: Der große Hügel in glühendem Orange füllt die Bildmitte.
  • Träger: Neun Gestalten bilden eine rhythmische Linie im Mittelgrund.
  • Dorf: Kleine rote Häuser sitzen am linken Hang.
  • Telegrafenmast: Der schmale Mast links setzt einen vertikalen Gegenakzent.

Bedeutung

Das Bild gehört zu den späten Arbeiten, in denen Werefkin das Los der arbeitenden Menschen in einer symbolhaften, kraftvollen Bildsprache sichtbar machte.

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