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Weitere Informationen zu: Leonardo da Vincis „Die Heilige Anna selbdritt“

Drei Generationen sind in einer einzigen, fließenden Bewegung vereint: Anna, Maria und das Kind mit dem Lamm. Im Hintergrund verliert sich eine blaugraue Bergwelt im Dunst.

Entstehungshintergrund

Leonardo arbeitete zwischen 1501 und 1507 an dem Gemälde in Öl auf Holz, das zu seinen späten, in Florenz und Mailand geprägten Werken zählt. Das Thema der Anna selbdritt hatte ihn schon in früheren Entwürfen beschäftigt. Heute hängt die Tafel im Louvre in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Dreieckskomposition: Die Figuren sind zu einer geschlossenen Pyramide gruppiert, die Blicke und Gesten miteinander verbindet.
  • Lamm: Das Kind umfasst ein Lamm, ein Verweis auf den späteren Opfertod Christi.
  • Sfumato: Weiche Übergänge ohne harte Konturen modellieren Gesichter und Hände.
  • Landschaft: Zerklüftete Felsen und ein Baum rechts schaffen eine atmosphärische Tiefe.

Bedeutung

Das Bild gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele für Leonardos Kunst der Figurengruppierung und wirkte auf die Malerei der Renaissance nach.

Beratung und individuelle Anfragen

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