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Weitere Informationen zu: Leonardo da Vincis „Kranz mit Spruchband, Rückseite der Ginevra de’ Benci“

Aus tiefem Dunkelrot leuchten Lorbeerblätter, ein Palmwedel und ein feiner Wacholderzweig hervor. Das Schriftband macht aus dem Pflanzenkranz ein Sinnbild.

Entstehungshintergrund

Die Tafel bildet die Rückseite des Bildnisses der Ginevra de’ Benci, das Leonardo um 1474 bis 1478 in Florenz malte. Ausgeführt ist sie in Tempera auf Holz. Sie befindet sich heute in der National Gallery of Art in Washington.

Bildkomposition und Details

  • Lorbeer und Palme: Beide Pflanzen stehen traditionell für Ruhm und Tugend.
  • Wacholder: Der Zweig in der Mitte spielt vermutlich auf den Namen Ginevra an, italienisch ginepro.
  • Spruchband: Die Inschrift „Virtutem forma decorat“ rahmt den Kranz und verbindet ihn mit dem Porträt.
  • Grund: Der rötlich gesprenkelte Fond erinnert an Stein und lässt die Blätter plastisch hervortreten.

Bedeutung

Das Emblem zeigt, wie Leonardo schon früh Naturstudium und Symbolik verband, und ergänzt das Bildnis um eine sprechende Rückseite.

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