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Weitere Informationen zu: Leonardo da Vincis „Madonna Litta“

Vor dunklem Grund leuchten das Rot des Kleides und das Blau des Mantels. Mutter und Kind sind einander in einer schlichten, zärtlichen Geste zugewandt.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1490 bis 1495 in Mailand, Tempera auf Leinwand wurde später auf Holz übertragen. Die Zuschreibung an Leonardo wird in der Forschung diskutiert; auch Giovanni Antonio Boltraffio wird genannt. Die Eremitage in St. Petersburg führt das Werk unter Leonardo.

Bildkomposition und Details

  • Stillmotiv: Das Kind saugt an der Brust, ein Bild von Nähe und Fürsorge in der Tradition der Maria lactans.
  • Fenster: Zwei Rundbögen geben den Blick auf eine blaue Berglandschaft frei.
  • Farbe: Rotes Kleid und blauer Mantel setzen kräftige Akzente vor dem dunklen Grund.
  • Kleiner Vogel: In der Hand des Kindes ist ein Distelfink zu erkennen, ein Hinweis auf die Passion.

Bedeutung

Die Madonna Litta zählt zu den bekanntesten Marienbildern der Mailänder Renaissance und steht beispielhaft für die Ausstrahlung von Leonardos Malweise.

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