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Weitere Informationen zu: Sigrid Hjerténs „Die rote Gardine“

Ein Schlafzimmer, in dem Licht und Farbe fast zu vibrieren scheinen. Gardine, Wandmuster und strahlende Lampe machen den Raum zu einem eigenen Farbereignis.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1916 in Öl auf Leinwand und befindet sich heute im Moderna Museet in Stockholm. Hjertén hatte in Paris bei Henri Matisse gelernt, dessen Raum- und Farbauffassung in ihren Interieurs nachwirkt.

Bildkomposition und Details

  • Gardine: Ein kräftiges Rot mit gelber Bordüre bildet den Blickpunkt der oberen Bildhälfte.
  • Lampe: Gelbe Strahlen lassen das Licht sichtbar werden.
  • Figur: Die Liegende bildet eine große Diagonale im unteren Bildteil.
  • Wandmuster: Rosa Grund mit feiner Musterung steigert die Wärme des Raums.

Bedeutung

Das Werk gilt als eines der farbintensiven Interieurs Hjerténs und zeigt ihre Verbindung von Intimität und expressiver Farbe.

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