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Weitere Informationen zu: Sigrid Hjerténs „Frau mit Pelz und rotem Hut“

Ein roter Hut, ein flauschiger Pelz und eine selbstbewusste Haltung: Das Bildnis lebt von seinen Farbkontrasten. Die Stoffe sind mit raschen Strichen mehr angedeutet als ausgeführt.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1915 in Öl auf Leinwand, im Umfeld des schwedischen Expressionismus, dem auch Hjerténs Mann Isaac Grünewald angehörte. Die Künstlerin hatte bei Henri Matisse in Paris gelernt. Das Werk befindet sich in einer Privatsammlung.

Bildkomposition und Details

  • Hut: Das kräftige Rot zieht den Blick sofort auf das Gesicht.
  • Pelz: Blaugrüne und ockerfarbene Striche lassen das Fell weich und lebendig wirken.
  • Hintergrund: Flächen in Orange, Blau und Rosa rahmen die Figur ohne Raumtiefe.
  • Haltung: Der geneigte Kopf und die auf dem Pelz ruhenden Hände geben der Figur Ruhe.

Bedeutung

Das Bildnis zeigt, wie Hjertén Mode und Persönlichkeit zu einem farbstarken, modernen Frauenporträt verband.

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