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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Drei Frauen im Theater“

Im Dunkel des Zuschauerraums reihen sich Gesichter und Hüte aneinander, während der Vorhang in kräftigem Grün und Orangerot aufleuchtet. Werefkin richtet den Blick nicht auf die Bühne, sondern auf das Publikum.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand 1908 in München, wo Werefkin zu den prägenden Köpfen der Avantgarde zählte und ein Jahr später die Neue Künstlervereinigung München mitbegründete. Sie arbeitete in Aquarell, Gouache und Tusche auf Papier. Die Arbeit befindet sich laut AKG-Angabe in einer Privatsammlung.

Bildkomposition und Details

  • Profile: Die drei Frauenköpfe sind im Halbprofil nebeneinander gestaffelt und wirken wie eine Reihe von Masken.
  • Hüte: Die großen dunklen Hutformen bilden eine schwere, geschlossene Zone am unteren Bildrand.
  • Rote Fläche: Die orangerote, ornamentierte Fläche im Zentrum zieht den Blick nach oben.
  • Vorhang: Grüne, nass in nass gemalte Vorhänge rahmen die Szene und setzen einen kühlen Gegenpol.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Werefkins Interesse an gesellschaftlichen Rollen und am Sehen und Gesehenwerden, ein Leitmotiv ihres expressionistischen Werks in München.

Beratung und individuelle Anfragen

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