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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Eisengießerei in Oberstdorf“

Rauch steigt aus dem roten Schornstein auf und mischt sich mit den Wolkenwirbeln des Himmels. Zwischen Gebirge, See und Dächern behauptet sich die Fabrik als fremdes, kraftvolles Zeichen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1912 in Öl auf Leinwand. Werefkin verbindet hier das Motiv der Gießerei mit der Alpenlandschaft des Allgäus. Es befindet sich im Von der Heydt-Museum in Wuppertal.

Bildkomposition und Details

  • Schornstein: Der leuchtend rote Schlot steht im Zentrum und ist das zentrale Farbzeichen des Bildes.
  • Rauchfahne: Die dunkle Rauchfahne zieht schräg in den Himmel und bindet Technik und Wetter zusammen.
  • Himmel: Wirbelnde Pinselstriche in Grün, Schwarz und Blau lassen die Wolken in Bewegung geraten.
  • Arbeiter: Die kleine Gestalt im Vordergrund gibt dem Industriebau Maßstab und menschliche Nähe.

Bedeutung

Das Bild gehört zu den eindrucksvollsten Beispielen für Werefkins Auseinandersetzung mit Industrie und Landschaft und für die symbolische Kraft ihrer Farbwahl.

Beratung und individuelle Anfragen

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