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Weitere Informationen zu: Sophie Taeuber-Arps „Figurine“

Ein schmaler Hochformatausschnitt in tiefem Rot: Aus einem senkrechten Balken wachsen ockerfarbene Bögen, über denen ein Tropfen wie ein Kopf sitzt.

Entstehungshintergrund

Die Gouache entstand 1917 in Zürich, in den Jahren der Dada-Bewegung und der ersten abstrakten Arbeiten der Künstlerin. Das kleine Blatt gehört heute zur Fondazione Marguerite Arp in Locarno.

Bildkomposition und Details

  • Figurenaufbau: Ein senkrechter Balken bildet den Körper, zwei Bögen deuten Arme oder Flügel an.
  • Halos: Konzentrische rote Kreisflächen rahmen den Kopf wie ein Strahlenkranz.
  • Farbigkeit: Ocker hebt sich warm vom tiefen Rot ab und gliedert die Figur.
  • Format: Das schmale Blatt von nur acht Zentimetern Höhe verdichtet die Form zu einem Zeichen.

Bedeutung

Die „Figurine“ steht für den Übergang von der Figur zur reinen Form, wie ihn Taeuber-Arp in den späten 1910er-Jahren vollzog.

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