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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Frau am Billardtisch“

Das Spiel scheint zu ruhen, die Beobachterin ist in Gedanken versunken. Ein Meer aus Grün trägt die Szene und lässt die Figuren seltsam entrückt wirken.

Entstehungshintergrund

Die Arbeit stammt aus dem Jahr 1908 und ist in Gouache und Mischtechnik auf Karton ausgeführt. Sie gehört zu Werefkins Themen aus dem Nachtleben und Freizeitvergnügen der Großstadt. Die AKG-Caption nennt die Zürcher Galerie Patrik Fröhlich als Standort.

Bildkomposition und Details

  • Frau: Die Figur im Profil stützt den Kopf auf die Hand und verleiht dem Bild eine melancholische Note.
  • Grüne Fläche: Die Tischfläche ist als weit ausgedehntes Grün mit feiner Schraffur gestaltet.
  • Kugeln: Zwei kleine Kugeln in Gelb und Rot sind als Farbtupfer auf die Fläche gesetzt.
  • Glas und Orange: Die kleinen Gegenstände am unteren Rand bilden ein ruhiges Stillleben im Vordergrund.

Bedeutung

Das Bild zeigt exemplarisch Werefkins Interesse an Einsamkeit und Beobachtung im modernen Alltag und ihre Reduktion der Szene auf wenige farbige Zeichen.

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