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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Frauen in einem Wald“

Zwei Gesichter neigen sich einander zu und scheinen mit dem Wald ringsum zu verschmelzen. Die Farben bleiben warm und gedämpft, die Formen weich und offen.

Entstehungshintergrund

Das Werk wird um 1907 bis 1909 datiert und ist in Öl auf Papier ausgeführt, das auf Karton aufgezogen wurde. In diesen Jahren wandte sich Mondrian von der strengen Naturbeobachtung ab und suchte nach einer freieren, symbolisch aufgeladenen Bildsprache. Das Bild gehört zur Sammlung des Musée départemental Maurice Denis in Saint-Germain-en-Laye.

Bildkomposition und Details

  • Doppelbildnis: Zwei Köpfe im Halbprofil bilden das ruhende Zentrum der Komposition.
  • Gesichter: Nur wenige Pinselzüge deuten Augen, Nase und Mund an.
  • Waldkulisse: Senkrechte Stämme und helle Baumkronen bilden den Hintergrund.
  • Farbklang: Ocker, Braun und Grün verbinden Figuren und Landschaft.

Bedeutung

Das seltene Doppelbildnis zeigt eine intime und weniger bekannte Seite Mondrians und steht zwischen Naturbild, Porträt und den ersten Schritten zur Abstraktion.

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