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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Freitagabend, Synagoge“

Im blauen Schnee bewegen sich schwere, dunkle Gestalten auf das Gotteshaus zu. Der rote Berg dahinter lässt die Szene beinahe unwirklich glühen.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1909/10 in München, in den Jahren, in denen Werefkin zu den Mitgründern der Neuen Künstlervereinigung gehörte. Die Technik ist nicht belegt; erkennbar ist eine deckende Malweise auf Karton. Das Werk befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Figuren: Dunkle, vermummte Gestalten, teils mit Stock, bilden einen Zug im Vordergrund.
  • Synagoge: Das helle Gebäude mit Rundbogenfenstern schließt das Bild rechts ab.
  • Roter Hang: Ein senkrecht schraffierter Berg prägt den Hintergrund mit starker Leuchtkraft.
  • Winterlicht: Blaue und violette Schatten auf dem Schnee erzeugen eine kühle, ruhige Stimmung.

Bedeutung

Das Bild zeigt Werefkins Interesse an Menschen in Gemeinschaft und an religiösem Brauch und verbindet Alltagsbeobachtung mit symbolischer Farbwirkung.

Beratung und individuelle Anfragen

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