Zum Inhalt springen
Kostenloser Versand nach Deutschland

Weitere Informationen zu: Botticellis „Giovanna Tornabuoni und die drei Grazien vor Venus“

Mit ausgestreckter Hand tritt eine junge Frau den drei Grazien entgegen, die ihr ein feines Tuch überreichen. Die Szene wirkt wie ein stiller Augenblick eines höfischen Festzugs.

Entstehungshintergrund

Botticelli malte das Fresko um 1480 für die Villa Lemmi bei Florenz, die dem Umfeld der Familie Tornabuoni nahestand. Man vermutet einen Bezug zur Hochzeit Lorenzo Tornabuonis mit Giovanna degli Albizzi, deren Bildnis in der jungen Frau vermutet wird. Das Fresko wurde später von der Wand gelöst und gelangte in den Louvre nach Paris.

Bildkomposition und Details

  • Die drei Grazien: In Grün, Weiß und Rosa gekleidet, reichen sie gemeinsam ein transparentes Tuch.
  • Die junge Frau: Ihr dunkelrotes Kleid hebt sie deutlich von der zarten Farbigkeit der Grazien ab.
  • Putto: Ein kleiner geflügelter Knabe begleitet die Szene am rechten Bildrand.
  • Oberfläche: Feine Risse und Farbverluste zeugen von der langen Geschichte des Freskos.

Bedeutung

Das Werk gehört zu den seltenen erhaltenen Freskenzyklen Botticellis und verbindet mythologische Anmut mit höfischer Festkultur.

Beratung und individuelle Anfragen

Sie suchen ein bestimmtes Kunstwerk oder haben besondere Wünsche? Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Auswahl und helfen Ihnen dabei, das passende Motiv für Ihr Zuhause oder Ihr Projekt zu finden.

Zum Kontakt